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Salzburg ist nicht Meran!

Ein Kommentar

Bezugnehmend auf die in den SN erschienen Artikel vom 27./28., und 29.5. zum Neos-Projekt „Orangerie“ im Volksgarten und „Stadtstrand“:

1. Was Volksgarten und Hundertwasser-Allee derzeit bieten: einen idealen Standort für die Kinderstadt, das Open-Air-Kino und den Beachvolleyballplatz im Sommer; eine idyllische Location für das höchst beliebte Winterfest von November bis Jänner; außerdem einen Kinderspielplatz mit Basketballkorb, eine Minigolfanlage, einen Teich mit Fontäne und viel grüne Wiese mit wunderbarem Schatten von alten Bäumen, wo von Slackline bis Yoga für alle und alles auf sehr unaufgeregte Weise Platz ist. Für kulinarische Genüsse bzw. eine Tasse guten Kaffee sorgt ein italienisches Restaurant wenige Schritte entfernt, bzw. ein Nahversorger „ums Eck“.

2. Naherholungsgebiete „für alle und ohne Konsumzwang“ in der Stadt Salzburg: Miralbellgarten, Kaipromenade samt Böschung, Mönchsberg, Kapuzinerberg, Donnenbergpark, Krauthügel, Preuschenpark, Überfuhrsteg, Freisaal, Hellbrunnerallee, Hellbrunner Park usw., alle mit Bankerln ausgestattet.

Salzburg ist überreich an wunderschönen Orten, an denen Jung und Alt entspannen können. Nur eines fehlt Salzburg laut Neos dringend: ein betonierter Strand an einem Gewässer, in das man nicht einmal die Fußspitzen eintauchen möchte. Für so einen Betonstrand sollen – abgesehen vom beträchtlichen finanziellen Aufwand- der alte Baumbestand sowie eine gut funktionierende Entlastungsstraße für die staugefährdete Fürberg- und Aignerstraße geopfert und die Kinderstadt, das Winterfest und der Volksgarten der Hundertwasser-Allee beraubt werden.

Mein Vorschlag: weitere 10 Parkbänke am Ignaz-Rieder-Kai und ein paar Holzliegen im Volksgarten würden stattdessen das ohnehin bereits bestens funktionierende Naherholungsgebiet perfektionieren!

Alexandrea Gruchmann

Bild: Kinderstadt im Volksgarten – © Verein Spektrum

Ein Kommentar zu “Salzburg ist nicht Meran!

  1. Ich muss der Autorin vollkommen recht geben, da Salzburg tatsächlich eine Stadt ist, in der man sehr viele schöne Orte kostenfrei erleben darf. Besonders der Hellbrunner Park ist eine Oase im Sommer für alle, die der Hitze nicht an einem See in der Umgebung entkommen wollen.
    Was die Autorin hier noch nicht erwähnt hat, ist der Badesee in Liefering, oder Salzachsee genannt, der auch im Sommer einen kostenfreien, mit dem Stadtbus erreichbaren Strand bietet, der nicht auf Kosten anderer Naherholungsgebiete errichtet werden muss. Auch die Badeplätze an der Ache oder dem Mühlbachkanal bieten einen Strand bei dem man sogar die Füße ins Wasser tauchen möchte. Deswegen finde ich den Vorschlag der Autorin gut und möchte meinen eigenen Vorschlag einbringen: Eine bessere Kontrolle der Hundeherrchen, die den Kot der Köter aufklauben (und manchmal auch nicht aufklauben) und eventuell an der Salzach entlang der Sonnenbänke im Sommer besonders auf das Aufräumen dieser achten um diese Liegeflächen ihrem vollen Potenzial zuzuführen.

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