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Team Wien: Rauminstallation am Naschmarkt

2 Kommentare

Wie wollen wir in Zukunft in der Stadt arbeiten?
Wenn Roboter unsere Jobs übernehmen – was machen wir dann mit unserer freien Zeit?
Suchen wir uns eine ‚Neue Arbeit‘?
Eine, die wir wirklich gerne machen?
Bei der wir gemeinschaftlich und gemeinwohl-
orientiert arbeiten?
Und wie verändert sich die Stadt, wenn alle nicht mehr ständig ‚arbeiten‘?

Über diese Fragen soll im Sommer am Parkplatz des Wiener Naschmarkts diskutiert werden! Hierfür baut das Team Wien im August das Projekt „Park“.

Park ist eine temporäre Rauminstallation aus Holz, die ab August bis Ende September den Parkplatz am Rande des Naschmarkts in ein öffentliches Experiment verwandelt:

Vier Wochen lang wollen die Aktivist*innen vom „Team Wien“ gemeinsam mit „Park“ austesten, wie wir den prognostizierten Wandel („Automatisierung”, „Digitalisierung”) in der Arbeitswelt für neue Formen des Zusammenarbeitens nutzen können. Welche Orte und Infrastrukturen braucht es in Zukunft in der Stadt für sogenannte Neue Arbeit – Arbeit, die wir Menschen uns frei von wirtschaftlichen Zwängen selbst einteilen?

Die Rauminstallation Park ist ein Prototyp einer solchen Infrastruktur, die von allen Interessierten unter gemeinschaftlichen Nutzungsbedingungen genutzt, programmiert und weitergebaut werden kann. Vom 1. bis 24. September 2017 findet hier ein öffentliches und freies Rahmenprogramm aus Workshops, Kinoabenden, Konzerten, Diskussionen und Festen zu wöchentlich wechselnden Themenschwerpunkten statt.

Park ist ein Demonstrator der StadtFabrik, im Rahmen der Vienna Biennale 2017
www.viennabiennale.org

1.–24.September 2017
am Parkplatz des Wiener Naschmarkts

www.parkmachtplatz.at

2 Kommentare zu “Team Wien: Rauminstallation am Naschmarkt

  1. Gerne hätte ich die Rauminstallation am Naschmarkt mit eigenen Augen gesehen. Grundsätzlich gilt ja, dass alles, was eine Maschine besser kann als ein Mensch, zukünftig die Maschine erledigen wird – schneller, verlässlicher, billiger und vor allem ermüdungsfrei! Unsere körperlichen Fähigkeiten werden dann immer weniger gefragt sein.
    Der Prototyp „Park“ kann von allen Interessierten genutzt, programmiert und weitergebaut werden. Mit Projekten wie diesen fördert man genau diese Fähigkeiten, die Maschinen nicht übernehmen und reproduzieren können. Nur wir Menschen sind ausgestattet mit „höhere Funktionen“ wie Kreativität, Problemlösung, Erfindungsgabe usw. und haben einmalige Talente, die uns keine Maschine mehr nehmen kann.
    Nun hoffe ich nur, dass Maschinen, Roboter und Computer nie ein eigenes Bewusstsein oder Intelligenz entwickeln werden… 🙂

  2. Ich finde diese Fragestellung extrem spannend! Wenn man sich die Entwicklungen in der Technologie ansieht, dann wird es auch wichtig sein, sich darüber Gedanken zu machen. Auch wie Marlene König schon in ihrem Kommentar geschrieben hat, hätte ich diese Installation gerne selbst gesehen!
    Ich glaube, dass sich unsere Gesellschaft durch den vermehrten Einsatz von digitalen Geräten wieder mehr den Künsten widmet wird. Zumindestens hoffe ich das! Bei diesem Projekt „Park“ können die verschiedensten Altersgruppen von einander profitieren. Es kann ein Ort entstehen, wo Menschen sich treffen und miteinander kommunizieren, frei von Technologie.

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