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Eine Alternative zur postdemokratischen Stadtplanung

Kurt Luger – Salzburg ist einzigartig, aber wie alle Städte, aus deren kulturell bedeutungsvollem Raum wirtschaftlicher Nutzen geschlagen werden kann, vom selben Problem betroffen: In wirtschaftlich schwierigen Zeiten drängt das Kapital noch heftiger in Immobilieninvestitionen, wodurch die historischen Altstädte, deren einzigartiges kulturelles Erbe ihre herausragende Bedeutung ausmacht, erheblich unter Druck geraten.

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Foto: Literaturhaus Salzburg, creative commons licence by nc nd


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Karl-Markus Gauß: Plädoyer für die wandernde Kulturhauptstadt

Zsolt Bayer, der Ideologe der ungarischen Regierungspartei Fidesz und deren historisches Parteimitglied mit der Nummer Fünf, hat die Roma vor einiger Zeit als „Tiere“ bezeichnet, „unwürdig mit Menschen zu leben“. In Rumänien hat der letzte, im Westen wohl angesehene Staatspräsident Trajan Basescu verlangt, das Wort „Zigeuner“ wieder als offizielle Bezeichnung der Volksgruppe einzuführen, weil „Roma“ und „Romani“ zu ähnlich klängen, weswegen die anständigen Rumänen Gefahr liefen, außerhalb ihres Landes mit den dreckigen Roma identifiziert zu werden. Der tschechische Abgeordnete Jiri Sulc wiederum hat im Parlament in Prag gefordert, die Roma nach Haiti zu deportieren, und zwar, wie er höhnisch anfügte, als europäische Wiederaufbauhilfe für das durch das Erdbeben verwüstete Land: „Hilfe für Haiti – wir schicken 200.000 neue Haitianer.“ Weiterlesen