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Wider – Architektur als Geschmackssache – süss/bitter/sauer…

… ein Aufklärungsversuch für professionelle Laien & Politik von maxRIEDER

Architektur ist Geschmackssache, so tönt es im Erklärungsversuch der Vorurteilsmenschen. Nämlich dem Vorurteil unterliegend den eigenen Geschmack als das Maß und Verständnis aller Dinge (der Gestaltung) ökonomisch zu erklären. Das kulturelle Wissen über Gestaltung baut meist auf Fragmenten der Herkunftskonditionierung, Schulbildung, Umfeld- und Stammtischwirrwarr, Medienglossen und sich wiederholender Wohlbefindenserfahrung auf. Gestehe ein, dass man sich nicht immer die existentielle Frage und vorallem die Zeit gönnt, Gestaltung abzuwägen, in Beziehung zu setzen zu Bekanntem, Erfahrenem und ungewissen Neuem. Weiterlesen

foto: jp perspektiven


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Aufruf zum Gedankenexperiment zwischen Öffentlichem und Privatem

Die Stadt ist ständig in Bewegung, mit ihren BewohnerInnen und deren Bedürfnissen und Wünschen verändert sich stetig auch die Benützung von Räumen, ehemals wichtige Orte verlieren ihre Bedeutung, neue Zentren formen sich heraus. Beständige Konstante in diesen soziologischen Verschiebungen ist dabei die Architektur, in ihrer materialbedingten Starrheit. Weiterlesen

Foto: Björn Láczay dustpuppy http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/


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Bauen jenseits der Grenzen des Wachstums

Georg und Hans Scheicher: Neben den sozialen, städtebaulichen und wirtschaftlichen Aspekten sowie der architektonischen Gestaltung des Wohnbaus, die im Discours hinreichend erörtert werden, sollte das Bauen an sich in seiner materiellen Ausformung den Erfordernissen des neuen Paradigmas der Nachhaltigen Entwicklung folgen.
Faktor 5, cradle to cradle und Klimakompatibiltät sind Strategien, welche auch im sozialen Wohnbau ihren Niederschlag finden müssen. Weiterlesen

familienhaus 1895


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Neuen Wohnbau braucht das Land ab 2013

maxRIEDER – Themensplitter zur Diskussion und Kooperation – Chancen einer ReVISION

Präambel

Bauen ist ein öffentlicher Akt und die dreidimensionale kulturelle Äußerung unserer Gesellschaft. Bauen wirkt lange und wäre im Idealfall das zukünftige weltkulturelle Erbe unserer gegenwärtigen Gesellschaft, mitnichten der mit öffentlichen Geldern geförderte Wohnbau.
Die geförderten Wohnbauten entsprechen zum überwiegenden Maße nicht dem State of the Art (Architektur, Städtebau und Bautechnologie).
Die aktuelle Wohnbauproduktion und Wohnbauförderung ist für wesentliche Bedürfnisse des Menschens und Lebensformen nicht aktualisiert. Weiterlesen

Foto: SimonP, CC BY-SA 3.0.


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Neues Wohnen in welchen Städten?

Robert Temel – Die aktuelle Forderung nach Zweckbindung der Wohnbauförderung scheint keine Gegner mehr zu haben. Zwar wollen jene Länder, die diese Mittel aktuell für andere Zwecke verwenden, die Zweckbindung lieber später als früher wieder einführen. Und zwischen SPÖ und ÖVP gibt es die üblichen ideologischen Differenzen, welcher Wohnbau nun eigentlich priorisiert werden sollte. Weiterlesen

foto: forsthuber


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Gedanken zur Salzburger Wohnbauförderung und zur öffentlichen Diskussion der Finanzierung.

Thomas Forsthuber, Cora Martinek – Die Verringerung der energetischen Qualität des Wohnbaus ist nur ein kosmetisch populistischer Denkansatz. Die fünf Kostenreduzierungsvorschläge der Salzburger Genossenschaften sind im Bereich des geringeren LEK-Werts nur eine Verlagerung der Baukosten auf die späteren Betriebskosten. Weiterlesen


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Wohnbau – immerwährendes Existentielles.

maxRIEDER – Diese Agenda ist unerfüllbar. Anderseits wird unter dem Titel Wohnbau im überwiegendem Maße keine Architektur sondern blosses Bauen umgesetzt. Architektur sollte mit Milieu, Kultur und Kontexten umgehen, blosses Bauen mit Rendite, Technik und Vorschriften. Soweit zum existentiellen Hintergrund – mehrfach. Weiterlesen