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Offener Brief an SUE Architekten

und alle anderen Architekturbüros, die sich am Wettbewerb für das Schubhaftzentrum Vordernberg beteiligt haben

In den vergangenen Monaten durftet ihr euch ausgiebig zu eurem Bau äußern. Vom Rampenlicht des durch die Teilprivatisierung des Gefängnispersonals erzeugten Skan­dals habt auch ihr euren Teil abbekommen. Während von allen möglichen Seiten Kritik an G4S und Auftragsvergabemethoden formuliert wurde, wurdet ihr in Zeitschriften interviewt, wart sowohl im staatlichen als auch im alternativen Rundfunk präsent und wurdet auf Universitäten und Festivals eingeladen um euer Projekt zu präsentie­ren. Weiterlesen

Foto: sue architekten / Hertha Hurnaus


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Die eine und die andere Seite

Karin Tschavgova – Selten wird Architektur so ideologisch verhandelt. Über das neue Schubhaftzentrum in Vordernberg, Obersteiermark, die Möglichkeiten der Architekten, zum würdevollen Umgang mit Schubhäftlingen beizutragen, und die Frage, ob die Erfüllung solcher Bauaufgaben statthaft ist
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foto: chopsueyphoto creative commons


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Bauen fürs Feuilleton

Karin Tschavgova – Muss (gute) Architektur nicht auch (gut) nutzbar sein? Warum die mediale Wahrnehmung und Bewertung eines Objekts und sein „Realwert“ für den Bauherrn mitunter so weit auseinander klaffen. Weiterlesen

foto: jp perspektiven


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Aufruf zum Gedankenexperiment zwischen Öffentlichem und Privatem

Die Stadt ist ständig in Bewegung, mit ihren BewohnerInnen und deren Bedürfnissen und Wünschen verändert sich stetig auch die Benützung von Räumen, ehemals wichtige Orte verlieren ihre Bedeutung, neue Zentren formen sich heraus. Beständige Konstante in diesen soziologischen Verschiebungen ist dabei die Architektur, in ihrer materialbedingten Starrheit. Weiterlesen

salzburger shilouetten wasserkraftwerk sohlstufe salzburg maxRIEDER, ErichWagner foto: michael hierner


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Architektonische Silhouetten in Salzburg

maxRIEDER – Bestand und Zukunft der «Welthauptstadt des Provinziellen» Dieser Artikel ist ein skizzenhafter Erklärungsversuch für den apostrophierten, selbst gewählten Anspruch Salzburgs, Weltdorfstadt zu sein – und seines Scheiterns. Dabei sollen das Phänomen des Gesamtkunstwerks Salzburg, die zeitgenössische Architektur sowie deren Zukunftschancen beleuchtet werden. Weiterlesen

foto: rotkraut.c.r - creative commons


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Wiens neue Bauordnung könnte das Stadtbild verändern – gut so!

Michael Anhammer – Die jetzt angekündigte Novelle zur Wiener Bauordnung ist als politisches Programm der rot-grünen Stadtregierung zu lesen. Gut so, denn die Regeln, nach denen in Wien gebaut wird, wurden in den letzten Jahren zunehmend zur Wunschsammlung aller möglicher Interessen. Technische Anforderungen stiegen, Bauen und Wohnen wurde teurer, der Baukultur wurde dabei kaum eine Richtung gewiesen, noch wurden ihr Möglichkeiten geöffnet. Nun liegt ein Bekenntnis vor, worauf zukünftig Wert gelegt werden soll und wo es zukünftig Spielräume geben wird. Sieht man einzelne Punkte der Novellierung als programmatische Ansage, wohin sich die bauliche Identität Wiens entwickelt, darf man hoffen. Weiterlesen


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Raum

Joachim Fasching – Raum braucht Platz. Platz hat Angst. Angst ist Gefühl. Weiterlesen

Foto: Björn Láczay dustpuppy http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/


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Bauen jenseits der Grenzen des Wachstums

Georg und Hans Scheicher: Neben den sozialen, städtebaulichen und wirtschaftlichen Aspekten sowie der architektonischen Gestaltung des Wohnbaus, die im Discours hinreichend erörtert werden, sollte das Bauen an sich in seiner materiellen Ausformung den Erfordernissen des neuen Paradigmas der Nachhaltigen Entwicklung folgen.
Faktor 5, cradle to cradle und Klimakompatibiltät sind Strategien, welche auch im sozialen Wohnbau ihren Niederschlag finden müssen. Weiterlesen

salzburg foto; bernhard jenny


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Nur Unabhängigkeit liefert die beste Qualität

Zur Besetzung von Wettbewerbsjurien bei Architekturwettbewerben

Vor wenigen Wochen entflammte eine mediale Diskussion bezüglich der Unabhängigkeit von WettbewerbsjurorInnen in der Stadt Salzburg. Weiterlesen

Foto: Cristina Colombo


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Architekturkritik quo vadis?

Otto Kapfinger und Peter Reischer im Gespräch über Architekturkritik und zivile Agitation.

Herr Kapfinger, wieso haben Sie die Architekturgruppe ‚Missing Link‘ stillgelegt?

Wir waren bei Missing Link ab 1970 zu dritt, Angela Hareiter, Adolf Krischanitz und ich. Bis 1974/75 hat das relativ gut funktioniert. Weiterlesen