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Architektur Stadt Land Gesellschaft


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Taktischer Urbanismus

Peter Arlt – Wer heutzutage avancierte Stadtentwicklung betreiben will, umschreibt das eigene Denken und Tun gerne mit dem Begriff der „Urbanen Strategien“. Klar ist dabei nur, dass man einer investorenorientierten, auf einzelne Bauten beschränkten Stadtentwicklung eine Absage erteilt.

Zu hinterfragen sind aber nicht nur die Strategieformen, sondern – viel grundsätzlicher noch – ob man sich gegenüber den heutigen urbanen Situationen überhaupt strategisch – und nicht vielmehr taktisch – verhalten sollte. Weiterlesen


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Um+Bau+Kultur Salzburg: Die GANZE Stadt

Offener Brief über Fragen und Rätsel zur Nachnutzung der Rauchgründe Salzburg

Die überparteiliche Experten-Initiative „Um+Bau+Kultur Salzburg“ (in der Folge als „UBK Salzburg“ abgekürzt) hat sich intensiv mit den Rauchgründen in Salzburg-Lehen und dem laufenden geladenen Architektenwettbewerb beschäftigt, zu dem Anfang Mai die Jury tagen wird.

„Ziel ist es“ laut Präambel von Projektentwickler Prisma, „Lehen mit einem identen lebendigen Stück Stadt zu bereichern, das auch für die Umgebung wirksam ist.“ Weiterlesen


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Masterplan Glacis: Offener Brief als Stellungnahme

Erich Raith zum Artikel „Vom Glück, das wir nicht wollen“ von Andreas Vass

Sehr geehrter Herr Kollege Vass!

Das ist eindeutig zu viel der Ehre. In ihrer Polemik gegen den „Masterplan Glacis“ wird nur ein Name genannt: meiner. Weiterlesen

skizze_ubahnen ausschnitt seite 11


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Konstruktive Kritik zur Hochhausstudie Wien 2014

Gernot Mittersteiner – Das vorliegend Schriftstück stellt das größte gemeinsame Vielfache da, dass sich aus einem 4 wöchigen Partizipationsprozesses innerhalb der Arch&Ing ergeben hat.

Der Städtebauausschuss hat die Gründung einer Arbeitsgruppe die sich mit der Hochhausrichtlinie beschäftigen soll beschlossen. Ziel war es eine Stellungnahme der Arch&Ing Kammer zur neuen Hochhausrichtlinie zu erarbeiten. Weiterlesen

foto: 123Holloc cc by sa remixed by bernhard jenny cc by sa


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Auch Blinde sollten vom Hochhauskonzept erzählen können…

Bernd Vlay – Vorerst nochmals anerkennenden Dank, Max und Erich, für Euren Zündstoff zur Hochhaus-­‐Echodebatte. Endlich habe ich, dauerhaft angeregt seit dem Lesen Eurer Zeilen eine Lücke aufmachen können, um einige Zeilen in die Diskussion hineinzutragen. Weiterlesen


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Versuch einer Stellungnahme zur „Frage der Legitimität von Hochhäusern in Wien“ (nach maxRieder)

Erich Raith – Dein kurzer Text und sein Titel treffen den Kern der Auseinandersetzungen um ein Hochhauskonzept für Wien.

Einmal mehr fällt mir der lässig ausgesprochene Sager von Hans Hollein ein, den ich von der ersten Diskussionsveranstaltung zum Hochhauskonzept 1991 (Coop Himmelblau / Synthesis) sinngemäß so in Erinnerung habe: „Es gibt keine Begründungen dafür, warum man in Wien Hochhäuser bauen muss. Entweder man will sie, oder man will sie nicht.“ Weiterlesen

„Millennium tower vienna det“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons


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Zur Frage der Legitimität von Hochhäusern in Wien.

max RIEDER – Zur Frage der Legitimität von Hochhäusern in Wien.
Eine solche Fragestellung sucht nach pro‐Argumenten die ein integrierendes bereicherndes Potential für die Stadt haben.
Damit sind zwei Schlüsselbegriffe gefallen: Integration und Stadt.
Die europäische Stadt versteht sich und funktioniert als Integrationsmaschine und Integrationsmotor (versus den internationalen Gated‐Community‐Bewegungen).
Die europäische Stadt will Stadt sein und werden.
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illustration aus dem hochhauskonzept wien, seite 54


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HOCHHAUSKONZEPT WIEN

STRATEGIEN ZUR PLANUNG UND
BEURTEILUNG VON HOCHHAUSPROJEKTEN
NOVEMBER 2014

KooperativerRaum.at präsentiert mit freundlicher Genehmigung des Magistrats Wien das aktuelle Hochhauskonzept Wien.
(Gesamtes Konzept als Download am Ende des Artikels)
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Repro aus Planbeilagen Masterplan Glacis


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VOM GLÜCK DAS WIR NICHT WOLLEN

Andreas Vass – Mit dem „Masterplan Glacis“ liegt ein Konzept für „Entwicklungspotentiale“ in der Ringstraßenzone vor. Wessen Interessen dient es?
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Wieviel sind 19 Milliarden?

-Wie kann ein greifbarer Maßstab zu einer Summe von 19 Milliarden Euro hergestellt werden?

-In welcher Proportionalität steht dieses Geld zu Räumen, in denen wir leben?

-Wie groß ist eine Stadt, die man um diese Summe bauen könnte? Weiterlesen