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Eine Alternative zur postdemokratischen Stadtplanung

Kurt Luger – Salzburg ist einzigartig, aber wie alle Städte, aus deren kulturell bedeutungsvollem Raum wirtschaftlicher Nutzen geschlagen werden kann, vom selben Problem betroffen: In wirtschaftlich schwierigen Zeiten drängt das Kapital noch heftiger in Immobilieninvestitionen, wodurch die historischen Altstädte, deren einzigartiges kulturelles Erbe ihre herausragende Bedeutung ausmacht, erheblich unter Druck geraten.

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Foto: Literaturhaus Salzburg, creative commons licence by nc nd


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Gauß: Roma bedürfen unserer Hilfe, nicht der Entmündigung

Auf meinen Reisen durch die Länder Osteuropas habe ich es mit linken Künstlern und rechten Intellektuellen, mit nationalen, liberalen, sozialistischen Leuten zu tun bekommen und den Eindruck gewonnen, das Einzige, was sie alle eint, das ist die gemeinsame Verachtung der Roma, nein, der Hass gegen sie. Was die Roma auch tun, ob sie betteln oder die Straßen fegen, als Tagelöhner auf dem verödeten Land ihr karges Auskommen finden oder in den Städten zu einigem Wohlstand gekommen sind: man wirft es ihnen immer vor, ihre Armut und ihren Wohlstand, ihre Randständigkeit und ihren Erfolg. Weiterlesen


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Taktischer Urbanismus

Peter Arlt – Wer heutzutage avancierte Stadtentwicklung betreiben will, umschreibt das eigene Denken und Tun gerne mit dem Begriff der „Urbanen Strategien“. Klar ist dabei nur, dass man einer investorenorientierten, auf einzelne Bauten beschränkten Stadtentwicklung eine Absage erteilt.

Zu hinterfragen sind aber nicht nur die Strategieformen, sondern – viel grundsätzlicher noch – ob man sich gegenüber den heutigen urbanen Situationen überhaupt strategisch – und nicht vielmehr taktisch – verhalten sollte. Weiterlesen


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Um+Bau+Kultur Salzburg: Die GANZE Stadt

Offener Brief über Fragen und Rätsel zur Nachnutzung der Rauchgründe Salzburg

Die überparteiliche Experten-Initiative „Um+Bau+Kultur Salzburg“ (in der Folge als „UBK Salzburg“ abgekürzt) hat sich intensiv mit den Rauchgründen in Salzburg-Lehen und dem laufenden geladenen Architektenwettbewerb beschäftigt, zu dem Anfang Mai die Jury tagen wird.

„Ziel ist es“ laut Präambel von Projektentwickler Prisma, „Lehen mit einem identen lebendigen Stück Stadt zu bereichern, das auch für die Umgebung wirksam ist.“ Weiterlesen


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Masterplan Glacis: Offener Brief als Stellungnahme

Erich Raith zum Artikel „Vom Glück, das wir nicht wollen“ von Andreas Vass

Sehr geehrter Herr Kollege Vass!

Das ist eindeutig zu viel der Ehre. In ihrer Polemik gegen den „Masterplan Glacis“ wird nur ein Name genannt: meiner. Weiterlesen

skizze_ubahnen ausschnitt seite 11


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Konstruktive Kritik zur Hochhausstudie Wien 2014

Gernot Mittersteiner – Das vorliegend Schriftstück stellt das größte gemeinsame Vielfache da, dass sich aus einem 4 wöchigen Partizipationsprozesses innerhalb der Arch&Ing ergeben hat.

Der Städtebauausschuss hat die Gründung einer Arbeitsgruppe die sich mit der Hochhausrichtlinie beschäftigen soll beschlossen. Ziel war es eine Stellungnahme der Arch&Ing Kammer zur neuen Hochhausrichtlinie zu erarbeiten. Weiterlesen

foto: 123Holloc cc by sa remixed by bernhard jenny cc by sa


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Auch Blinde sollten vom Hochhauskonzept erzählen können…

Bernd Vlay – Vorerst nochmals anerkennenden Dank, Max und Erich, für Euren Zündstoff zur Hochhaus-­‐Echodebatte. Endlich habe ich, dauerhaft angeregt seit dem Lesen Eurer Zeilen eine Lücke aufmachen können, um einige Zeilen in die Diskussion hineinzutragen. Weiterlesen