Was macht relativ kleine Interventionen wie Urban Knitting und Gardening zu derart kontrovers diskutierten Themen? Bei weitem seltener wird schließlich Werbung im urbanen Raum in Frage gestellt. Die Gründe für die Sympathie und Aversion gegenüber privater Interventionen müssen daher tiefer liegen, schließlich handelt es sich dabei nicht um die augenscheinlichsten Eingriffe in den Stadtraum. Anders als im Fall großer Werbetafeln handelt es sich bei den UrheberInnen dieser Eingriffe nicht um anonyme Firmen, sondern ganz spezifische Personen. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Stadt
Wien wo, wohin ? – Resümee PAUHOF
Michael Hofstätter, Wolfgang Pauzenberger – Jede Metropole hat ihre künstlerischen, sozialen und ökonomischen Blütezeiten. Diese treten nicht unbedingt gleichzeitig auf, bedingen aber einander. Architekturen und die jeweiligen stadträumlichen Dispositionen bilden dann einen identitätsstiftenden Ausdruck einer geschichtlichen Epoche und schreiben sich fortwährend in den Stadtplan ein. Weiterlesen
Projekt Intercont-WEV-Areal – Fortsetzung
Otto Kapfinger an das Magazin „Profil“ – Dietmar Steiners Replik (profil 16) auf Peter Menasses Gastkommentar (profil 15) war noch haarsträubender als seine vorhergehende Hymne auf das Wertinvest-Projekt (profil 14). Allein sein Satz, „dass die Wünsche des WEV (Wiener Eislaufverein, Anm. d. Red.) nur erfüllt werden können, wenn der Apartmentturm errichtet wird“, auf dem sein Argument zentral aufbaut, entbehrt jeder Grundlage. Der WEV ist dort seit Jahrzehnten langfristig unkündbarer Mieter. Wenn der neue Grundeigentümer dort neu bauen will, verlangt der ohne Subventionen bestens funktionierende Verein nichts anderes, als dass die Eisfläche in heutiger Größe samt den vom Verein betriebenen Infrastrukturen – Garderoben, Büros, Sanitäranlagen, Technik usw. im nötigen Umfang wiederhergestellt werden. Eine zusätzliche kleine Trainingshalle für Eishockey hat der WEV schon. Eine größere wäre im neubebauten Gelände Option – und wenn, dann im Tiefbau situiert. Das ist alles. Weiterlesen
Zur Frage der Legitimität von Hochhäusern in Wien.
maxRIEDER – Eine solche Fragestellung sucht nach pro‐Argumenten die ein integrierendes bereicherndes Potential für die Stadt haben. Damit sind zwei Schlüsselbegriffe gefallen: Integration und Stadt. Die europäische Stadt versteht sich und funktioniert (noch) als Integrationsmaschine versus den internationalen Gated‐Community‐Bewegungen. Die europäische Stadt will zusammenhängende, durchmischte Stadt sein, bleiben und werden. Wer diese Grundsätze nicht mitträgt kann dem weiteren nicht folgen und soll nach Singapur, Houston oder Moskau emigrieren. Weiterlesen
Kontroverse „Weltkulturerbe Salzburg usw.“ (Redaktionelle Auszüge)
(Lesen Sie die Vollversion im downloadbaren Dokument zur Verfügung gestellt von
Dr. Christian Walderdorff, Veröffentlichungsbezug „Die bedrohte Stadt“ Strategien für menschengerechtes Bauen in Salzburg, Kurt Luger / Christoph Ferch (Hrg.) Studienverlag Innsbruck 2014)
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Ein neues Stadtzentrum für Salzburg
Martin Oberascher – Apriori sei vorweggenommen das gewisse Ideen sicher auf sozioökonomische Aspekte genauer untersucht werden müssen. Dennoch ist es wichtig diverse städtebauliche Szenarien und mögliche Entwicklungsmöglichkeiten zu formulieren, um nicht nur die allerdringendsten Probleme einer Stadt in Angriff zu nehmen, sondern ein weiterführendes langfristiges Stadtentwicklungskonzept zu überlegen.
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Am besonderen Ort
Florian Haydn – Wodurch werden wir zum Akteur, und auf welcher Seite stehen wir als Akteur? Auf der Seite, die den Ort bereithält, oder stehen wir auf jener Seite, die ein Begehren auf den bereitgehaltenen Ort entwickelt hat? Sind Bereithaltende, die Eigentümer des Ortes, Akteure? Arbeiten wir als Akteure für die Interessen jener, bewusst oder unbewusst, die bereithalten oder die begehren?
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Zu viel und zu wenig
Norbert Mayr – „Im Frühjahr 2013 erhielt der Autor die Anfrage, für den folgenden ICOMOS World Report „HERITAGE AT RISK“ einen Beitrag über die Situation in Salzburg zu verfassen. Als Mitglied von ICOMOS Austria beobachte ich mit Bedauern und Besorgnis die auch in dieser Institution wahrnehmbaren Ressentiments gegenüber zeitgemäßer Architektur.
Der Text wurde im August 2013 der Redaktion übermittelt. Ob und wann er im World Report erscheinen wird, ist ungewiss.“ Weiterlesen
Fragen an den Wettbewerb zur Neubebauung der Riedenburgkaserne
Die ARGE Riedenburg plädiert für die Rückkehr zu den Inhalten der Ausschreibung von 2012, welche eine sanfte Stadtentwicklung ermöglicht. Das Areal ist stadthistorisch bedeutsam und eine der letzten bebaubaren zentrumsnahen Flächen in der Stadt. Wir sprechen uns außerdem gegen das Paradoxon aus, identitätsstiftende Merkmale künstlich schaffen zu wollen, wenn gleichzeitig vorhandene bauliche Identitätsmerkmale beseitigt werden. Weiterlesen
Einmauern oder öffnen
Reprise Belebung Öffentlicher Raum Altstadt Salzburg
Anlässlich der ständig wiederkehrenden „professionellen“ Vorstellungen einer Belebung der Altstadt Salzburg durch die Politiker der Provinz und ihren gemachten Urlaubserfahrungen empfiehlt die Redaktion den Beitrag Norbert Mayr vom 8. Juni 2001 (!)
Eine urbane Erfrischung für die Altstadt bedeutet die Buslinie direkt über Dom- und Residenzplatz. Weiterlesen









