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Wider – Architektur als Geschmackssache – süss/bitter/sauer…

… ein Aufklärungsversuch für professionelle Laien & Politik von maxRIEDER

Architektur ist Geschmackssache, so tönt es im Erklärungsversuch der Vorurteilsmenschen. Nämlich dem Vorurteil unterliegend den eigenen Geschmack als das Maß und Verständnis aller Dinge (der Gestaltung) ökonomisch zu erklären. Das kulturelle Wissen über Gestaltung baut meist auf Fragmenten der Herkunftskonditionierung, Schulbildung, Umfeld- und Stammtischwirrwarr, Medienglossen und sich wiederholender Wohlbefindenserfahrung auf. Gestehe ein, dass man sich nicht immer die existentielle Frage und vorallem die Zeit gönnt, Gestaltung abzuwägen, in Beziehung zu setzen zu Bekanntem, Erfahrenem und ungewissen Neuem. Weiterlesen

foto: marcus rahm creative commons licence by 2.0


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Wien wo, wohin ? – Resümee PAUHOF

Michael Hofstätter, Wolfgang Pauzenberger – Jede Metropole hat ihre künstlerischen, sozialen und ökonomischen Blütezeiten. Diese treten nicht unbedingt gleichzeitig auf, bedingen aber einander. Architekturen und die jeweiligen stadträumlichen Dispositionen bilden dann einen identitätsstiftenden Ausdruck einer geschichtlichen Epoche und schreiben sich fortwährend in den Stadtplan ein. Weiterlesen


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Urban Knitting / Guerilla Knitting

Gertrud Fischbacher – Was ist die Motivation?
Geht es um das Selbermachen, einfach um „das Tun“ – nur Stricken ?
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Foto Architekturmodell EG-WertInvest Hotelbeteiligungs GmbH Pressemappe


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Projekt Intercont-WEV-Areal – Fortsetzung

Otto Kapfinger an das Magazin „Profil“ – Dietmar Steiners Replik (profil 16) auf Peter Menasses Gastkommentar (profil 15) war noch haarsträubender als seine vorhergehende Hymne auf das Wertinvest-Projekt (profil 14). Allein sein Satz, „dass die Wünsche des WEV (Wiener Eislaufverein, Anm. d. Red.) nur erfüllt werden können, wenn der Apartmentturm errichtet wird“, auf dem sein Argument zentral aufbaut, entbehrt jeder Grundlage. Der WEV ist dort seit Jahrzehnten langfristig unkündbarer Mieter. Wenn der neue Grundeigentümer dort neu bauen will, verlangt der ohne Subventionen bestens funktionierende Verein nichts anderes, als dass die Eisfläche in heutiger Größe samt den vom Verein betriebenen Infrastrukturen – Garderoben, Büros, Sanitäranlagen, Technik usw. im nötigen Umfang wiederhergestellt werden. Eine zusätzliche kleine Trainingshalle für Eishockey hat der WEV schon. Eine größere wäre im neubebauten Gelände Option – und wenn, dann im Tiefbau situiert. Das ist alles. Weiterlesen

hans hollein 1934 - 2014


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hans hollein 1934 – 2014

otto kapfinger – die bedeutung der lebensleistung hans holleins für kunst und baukunst wurde und wird im internationalen rahmen erkannt, sehr hoch geschätzt und gewürdigt! das jahrzehntelang so kleinmütige wien (und österreich) war seinen visionen und ansprüchen sichtlich nicht gewachsen. Weiterlesen

foto christiane struck creative commons by nc sa


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UngeWOLLt

„Bunt ist besser als grau!“ – und , hast du’s nicht gesehen, ist wieder ein Mast eingestrickt. Oder ein Bäumchen. Graffiti-Sprayer müssen vor Gericht, Strick-Aktivistinnen dürfen nach Lust und Laune den öffentlichen Raum verschönern. Weiterlesen

foto mixed by bernhard jenny: fotos frank lloyd wright from wikimedia commons and max rieder by sepp dreissinger


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maxRIEDER im posthumen kamingespräch mit Frank Lloyd Wright

aus der serie privat‐subjektive verknüpfungsweltreise eines generalisten

maxR
heizen sie selbst oder lassen heizen?

FLW
das machen die jungs, die architekturzeichner/clanschüler, dies ist integraler teil der ausbildung, wenn wir Ocatila Desert Company (1929) realisieren hätten können, gäbe es diesbezüglich auch eine outdoor und indoor ausbildung, sie wissen schon lagerfeuer und kamin, the same oft the same. Aber diese verdammte weltwirtschaftskrise unterlief unsere bemühungen eine keimzelle des Usonier zu begründen Weiterlesen

foto: bernhard jenny creative commons by nc sc


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Dürfen`s denn des? Da könnt ja jeder kommen.

Günther Marchner – Über die Verwaltung der Zukunft und die Verhinderung von Initiative

Ich höre oft Geschichten und Erlebnisse von Bekannten und Kolleginnen, von Wissenschaftern, Selbständigen und Kreativen. Und ich vergleiche diese mit meinen Erlebnissen und Erfahrungen. Weiterlesen

URBOKUNE maxRIEDER


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Na endlich wieder ein manifest.

So etwas verschollenes. Sozialhygiene pur.
Es scheint doch so zu sein, dass eine menge kritischer und querdenker manifestschwanger sind, aber niemand will gebären. JT ist bereit. Wir sollten uns anschliessen. Anstatt, An-stadt (maxRIEDER 1994).
Zeitgenössisches (früher avantgarde) beschäftigt sich mit biomorphologischem. Aber nur mit den oberflächen des biomorphologischen. Das innere, das organische, der ausdruck desselben verbleibt verborgen, ismen und a-persönliche algorithmen und programme erledigen die form, im besten fall die gestalt. Wer hat noch ein konzept zur form, zur gestalt, der möge sich melden. Weiterlesen

standpunkt schubhaftzentrum


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Offener Brief an SUE Architekten

und alle anderen Architekturbüros, die sich am Wettbewerb für das Schubhaftzentrum Vordernberg beteiligt haben

In den vergangenen Monaten durftet ihr euch ausgiebig zu eurem Bau äußern. Vom Rampenlicht des durch die Teilprivatisierung des Gefängnispersonals erzeugten Skan­dals habt auch ihr euren Teil abbekommen. Während von allen möglichen Seiten Kritik an G4S und Auftragsvergabemethoden formuliert wurde, wurdet ihr in Zeitschriften interviewt, wart sowohl im staatlichen als auch im alternativen Rundfunk präsent und wurdet auf Universitäten und Festivals eingeladen um euer Projekt zu präsentie­ren. Weiterlesen