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Versuch einer Stellungnahme zur „Frage der Legitimität von Hochhäusern in Wien“ (nach maxRieder)

Erich Raith – Dein kurzer Text und sein Titel treffen den Kern der Auseinandersetzungen um ein Hochhauskonzept für Wien.

Einmal mehr fällt mir der lässig ausgesprochene Sager von Hans Hollein ein, den ich von der ersten Diskussionsveranstaltung zum Hochhauskonzept 1991 (Coop Himmelblau / Synthesis) sinngemäß so in Erinnerung habe: „Es gibt keine Begründungen dafür, warum man in Wien Hochhäuser bauen muss. Entweder man will sie, oder man will sie nicht.“ Weiterlesen

„Millennium tower vienna det“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons


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Zur Frage der Legitimität von Hochhäusern in Wien.

max RIEDER – Zur Frage der Legitimität von Hochhäusern in Wien.
Eine solche Fragestellung sucht nach pro‐Argumenten die ein integrierendes bereicherndes Potential für die Stadt haben.
Damit sind zwei Schlüsselbegriffe gefallen: Integration und Stadt.
Die europäische Stadt versteht sich und funktioniert als Integrationsmaschine und Integrationsmotor (versus den internationalen Gated‐Community‐Bewegungen).
Die europäische Stadt will Stadt sein und werden.
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Repro aus Planbeilagen Masterplan Glacis


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VOM GLÜCK DAS WIR NICHT WOLLEN

Andreas Vass – Mit dem „Masterplan Glacis“ liegt ein Konzept für „Entwicklungspotentiale“ in der Ringstraßenzone vor. Wessen Interessen dient es?
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küniglberg orf christian kadluba cc na sa


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ORF Medienstandort Küniglberg

Ein disziplinierendes Architektenwettbewerbsverfahren versus einer undisziplinierten Form der Bewerbung.

Die Architekturen des österreichischen Rundfunks sind, trotz der noch kurzen Geschichte des Mediums, als exemplarisch zu betrachten. Sie sind Zeugen einer kulturellen Kraft und bislang für die Identität des öffentlich/rechtlichen Medienunternehmens von essenzieller Bedeutung – auch international. Clemens Holzmeisters Funkhaus in der Argentinierstraße strahlt Gediegenheit und Seriosität aus, ermöglichte hochwertige Startbedingungen für den Sender. Weiterlesen

foto: marcus rahm creative commons licence by 2.0


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Wien wo, wohin ? – Resümee PAUHOF

Michael Hofstätter, Wolfgang Pauzenberger – Jede Metropole hat ihre künstlerischen, sozialen und ökonomischen Blütezeiten. Diese treten nicht unbedingt gleichzeitig auf, bedingen aber einander. Architekturen und die jeweiligen stadträumlichen Dispositionen bilden dann einen identitätsstiftenden Ausdruck einer geschichtlichen Epoche und schreiben sich fortwährend in den Stadtplan ein. Weiterlesen

L1160388 beigestellt maxRIEDER


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Kooperatives kann auch grandios scheitern

maxRIEDER – anlässlich des Verfahrens Hotel InterContinental – Wiener Eislaufverein, Wien

In aller Kürze und Würze.
Selten soviel Ressourcen Geld, Zeit und Grips vergeudet wie bei diesem Verfahren.
Grandioses Scheitern – für alle, leider.
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foto: chegineni creative commons by nc sa 2.0


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Zur Frage der Legitimität von Hochhäusern in Wien.

maxRIEDER – Eine solche Fragestellung sucht nach pro‐Argumenten die ein integrierendes bereicherndes Potential für die Stadt haben. Damit sind zwei Schlüsselbegriffe gefallen: Integration und Stadt. Die europäische Stadt versteht sich und funktioniert (noch) als Integrationsmaschine versus den internationalen Gated‐Community‐Bewegungen. Die europäische Stadt will zusammenhängende, durchmischte Stadt sein, bleiben und werden. Wer diese Grundsätze nicht mitträgt kann dem weiteren nicht folgen und soll nach Singapur, Houston oder Moskau emigrieren. Weiterlesen


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maria hilf! et al – wiener nachschlagewerke

otto kapfinger – mit einer kleinen, sehr feinen veranstaltung in der kunsthalle am karlsplatz wurde dieses neue opus von gottfried pirhofer in die öffentlichkeit entlassen – oder besser gesagt: auf die startrampe eines hoffentlich und zweifellos eintretenden, gebührenden erfolgslaufes gebracht. Weiterlesen

foto: rotkraut.c.r - creative commons


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Wiens neue Bauordnung könnte das Stadtbild verändern – gut so!

Michael Anhammer – Die jetzt angekündigte Novelle zur Wiener Bauordnung ist als politisches Programm der rot-grünen Stadtregierung zu lesen. Gut so, denn die Regeln, nach denen in Wien gebaut wird, wurden in den letzten Jahren zunehmend zur Wunschsammlung aller möglicher Interessen. Technische Anforderungen stiegen, Bauen und Wohnen wurde teurer, der Baukultur wurde dabei kaum eine Richtung gewiesen, noch wurden ihr Möglichkeiten geöffnet. Nun liegt ein Bekenntnis vor, worauf zukünftig Wert gelegt werden soll und wo es zukünftig Spielräume geben wird. Sieht man einzelne Punkte der Novellierung als programmatische Ansage, wohin sich die bauliche Identität Wiens entwickelt, darf man hoffen. Weiterlesen

folder architekturdeklaration (grafik bernhard jenny)


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Entwurf vom Amt, Details vom Baukünstler?

Christian Kühn – Die „Wiener Architekturdeklaration“ aus dem Jahr 2005 war eine Sammlung fein ziselierter guter Absichten mit wenig praktischer Relevanz. Das Nachfolgeprojekt heißt „Baukulturelle Leitlinien“ und wird gerade unter Einbindung möglichst vieler „Stakeholder“ in moderierten Diskussionsrunden erarbeitet. Weiterlesen